Konzerte

 

Fr, 24.05.2019
19:30 Uhr

 

Basel
Museum Kleines Klingental, Basel

Kammermusiktage "monuments musicaux" 2019: MÜNSTER

Ludwig Senfl: "Ave Sanctissima Maria" für Vocalensemble
Robert Schumann: "Streichquartett op. 41/3
Robert Schumann: "Tota pulchra es, Maria" für Tenor und Streichquintett
Gabriel Fauré: "La bonne chanson" für Tenor, Streichquintett und Klavier
Ludwig Senfl: "Magnificat" für  Vocalensemble

Voces Suaves, Vokalensemble
Jakob Pilgram, Tenor
Manuel Oswald, Violine
Helena Winkelman, Violine
Lea Boesch, Viola
Mara Miribung, Violoncello
Christoph Dangel, Violoncello
Christian Sutter, Kontrabass
Mischa Sutter, Klavier

Das Münster war der heiligen Gottesmutter Maria - seit jeher Ziel von Anbetung und mystisch-poetischer, beinahe erotischer Verehrung - geweiht. So widmet sich das erste Konzert der himmlischen aber auch irdischen Liebe zum weiblichen Geschlecht. Vorreformatorische Mariengesänge des Basler Komponisten Ludwig Senfl prallen auf hochromantische Kompositionen von Robert Schumann und Gabriel Fauré.

www.mo-mu.ch

 

Sa, 25.05.2019
19:30 Uhr

 

Basel
Museum Kleines Klingental

Kammermusiktage "monuments musicaux" 2019: MÜNSTER

Alban Berg: "Schliesse mit die Augen beide" für Sopran und Klavier
Alban Berg: "Sieben frühe Lieder" für Sopran und Klavier
Arnold Schönberg: "Drei Klavierstücke" op. 11
Anton Webern: "Langsamer Satz" für Streichquartett
Arnold Schönberg: "Lieder op. 6" für Sopran und Klavier
Anton Webern: "Sechs Bagatellen" op. 9 für Streichquartett

Amelia Scicolone, Sopran
Helena Winkelman, Violine
Manuel Oswald, Violine
Lea Boesch, Viola
Chrsitoph Dangel, Violoncello
Mischa Sutter, Klavier

1529 erlebte das Basler Münster seinen wohl grössten Umbruch - die Reformation. Eine Analogie hierzu findet sich in der Musik im Bruch mit der Atonalität Anfang des 20. Jahrhunderts. Es erklingen Lieder und Streichquartette rund um diesen Bruch der drei grossen Vertreter der zweiten Wiener Schule: Schönberg, Berg und Webern. Ein interaktives Konzerterlebnis soll helfen, Brücken zwischen tonaler und freitonaler Welt zu schlagen, und so dazu beitragen, dass beide Seiten besser verstanden werden. 

www.mo-mu.ch

 

So, 26.05.2019
18:00 Uhr

 

Basel
Museum Kleines Klingental

Kammermusiktage "monuments musicaux" 2019: MÜNSTER

Robert Schumann: Klavierquintett op. 44
Robert Schumann: Dichterliebe op. 48

Jakob Pilgram, Tenor
Manuel Oswald, Violine
Helena Winkelman, Violine
Lea Boesch, Viola
Mara Miribung, Violoncello
Mischa Sutter, Klavier

Felix Lindenmaier, Musiktheoretiker

Im Zentrum dieses Konzertes steht ein Meisterwerk Robert Schumanns: sein Klavierquintett, ergänzt durch seine berühmte Dichterliebe. In einem Lecture-Recital wird der Musiktheoretiker Felix Lindenmaier erläutern, dass – wie das Basler Münster, welches im Laufe der Jahrhunderte Schicht um Schicht immer weiter ergänzt und vergrössert worden ist – auch die Werke Schumanns ohne die über mehrere Epochen und Stile gewachsene architektonisch-musikalische Bausubstanz undenkbar wären und in sich zusammenstürzen würden.

www.mo-mu.ch

 

Fr, 22.11.2019
19:30 Uhr

 

Basel
Museum Kleines Klingental, Basel

Kammermusiktage "monuments musicuax" 2019: MÜNSTER

Carlo Cesualdo: "Madrigale" für Vocalensemble
Robert Schumann: "Märchenbilder" für Viola und Klavier op. 113
George Enescu: "Impressions d’enfance" für Violine und Klavier op. 28
Paul Dessau: "Fünf Tierverse" für Tenor und Klavier
Luciano Berio: "Wasserklavier" für Klavier solo
Helena Winkelman: "Gargoyles" (UA) für Tenor, Violine, Viola, Klavier

Jakob Pilgram, Tenor
Manuel Oswald, Violine
Lea Boesch, Viola
Mischa Sutter, Klavier

Hauptdarsteller dieses Konzertes sind die Gargoyles - die Fratzengesichter, Monster und Wasserspeier des Basler Münsters - die in Museum Kleines Klingental ausgestellt sind. Ein Wandelkonzert führt das Publikum mittels der Erzählung "Das Grauen im Museum" durch die nur fahl beleuchteten Räume vorbei an Steinfiguren und Fabelwesen. Tierisch gute, leicht verquere Musik illustriert das Gezeigte. Höhepunkt wird die Uraufführung von Helena Winkelmans Komposition "Gargoyles". Die Auftragskomposition ist ispiriert durch die in Stein gemeisselten Mischwesen, die sich am Basler Münster befinden.

www.mo-mu.ch

 

Sa, 23.11.2019
19:30 Uhr

 

Basel
Museum Kleines Klingental

Kammermusiktage "monuments musicaux" 2019: MÜNSTER

Podiumsgespräch mit Felix Lindenmaier (Musiktheoretiker), Andreas Hindemann (Münsterbaumeister) und Eva Oertle (Musikerin, Moderatorin)

Francis Poulenc: Tel jour, telle nuit FP 86 für Tenor und Klavier
Francis Poulenc: La fraîcheuer et le feu FP 147 für Tenor und Klavier
Francis Poulens: Hymne FP 144 für Tenor und Klavier
Alexander Skrjabin: "Vers la flamme" op. 72 für Klavier solo
Arnold Schönberg: "Verklärte Nacht" op. 4 für Streichsextett

Jakob Pilgram, Tenor
Yuki Kasai, Violine
Manuel Oswald, Violine
Lea Boesch, Viola
Manuel Hofer, Viola
Olivier Marron, Violoncello
Chiara Enderle, Violoncello
Mischa Sutter, Klavier

Beim Errichten sakraler Bauwerke wie dem Basler Münster spielt die Ausrichtung der Monumentalbauten eine zentrale Rolle. So soll der Lichteinfall durch kunstreich gestaltete Fenster im Innern eine feierliche Stimmung hervorzaubern. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, wo die Sonne den Tag erhellt, verdunkelt die Nacht ihn wieder. So spielt das Konzert Lux, dem ein von Eva Oertle moderiertes Podiumsgespräch zum Thema «Licht in Architektur und Musik» mit dem Architekten und Münsterbaumeister Andreas Hindemann und dem Musiktheoretiker Felix Lindenmaier vorangestellt wird, mit der Thematik von Licht und Schatten.

 www.mo-mu.ch

 

So, 24.11.2019
18:00 Uhr

 

Basel
Museum Kleines Klingental, Basel

Kammermusiktage "monuments musicaux" 2019: MÜNSTER

György Kurtàg: Bach-Choräle in einer Bearbeitung für Klavier zu vier Händen
Gérard Grisey: "Prologue" aus Espaces acoustiques für Viola solo
Franz Schubert: "Streichquintett" D 956

Yuki Kasai, Violine
Manuel Oswald, Violine
Lea Boesch, Viola
Olivier Marron, Violoncello
Chiara Enderle, Violoncello
Mischa Sutter, Klavier
Gérard Wyss, Klavier

Gilbert Nouno, Audiodesigner (interaktive Klanginstallation)

Kathedralen symbolisieren in ihrer monumentalen Grösse auch die Unfassbarkeit der Macht und Stärke Gottes. Sie zeigen uns Menschen jedoch gleichermassen unsere eigene Winzigkeit auf. In diesem Konzert prallen diese Extreme ebenfalls aufeinander:  Monumentale Werke von epischer Länge treffen auf Miniaturen und eine Klanginstallation verleiht dem Museum Kleines Klingental ungeahnte Grössen.

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